„Blaue Flecken auf der Seele“
Mobbing und Gewalt unter Kindern und Jugendlichen

Zu diesem Thema fand neulich für unsere dritten Klassen ein Vortrag des Kriminalpolizisten Horst Lehner statt.

Gewalt muss nicht immer blutende Wunden verursachen. Weit öfter als von körperlichen Angriffen sind Kinder und Jugendliche von verbaler oder erpresserischer Gewalt betroffen. Gerade in der Schule sind solche Vorfälle an der Tagesordnung. Opfer von Psychoterror leiden besonders unter ihrer Situation und können sich dieser meist ohne fremde Hilfe nicht entziehen.

 

Mobbing übersehen,
heißt Mobbing tolerieren.

– SCHAU NICHT WEG!

 

Nach dem Vortrag haben unsere Schüler/-innen eine „AUSTRITTSKARTE“ ausgefüllt und hier sind einige Beispiele, was die Teenies aus dem Vortrag  für sich mitgenommen haben:

  • Ich habe gelernt, dass Mobbing eine ernst zu behandelnde Sache ist und echt schockierend.
  • Ich habe gelernt, dass es auch an unsere Schule Leute gibt, denen es nicht gut geht.
  • Ich habe gelernt, dass jeder ein Opfer sein könnte.
  • Ich habe gelernt, dass ich froh sein kann, dass mich keiner mobbt.
  • Ich habe gelernt, dass es falsch ist, jemanden zu ermutigen, dass er andere verletzt, damit ich lachen kann.
  • Ich habe gelernt, dass wenn man ein Opfer mobbt, es sich auf das ganze Leben auswirken kann.
  • Ich habe gelernt, dass  ich nicht nur zuschauen und lachen soll.
  • Ich habe gelernt, dass man nichts tun soll, was man selber nicht will.